Stillen

Gerade im ersten Lebensjahr ist es wichtig zu stillen und ein starkes Immunsystem für das Baby herzustellen. Dazu braucht das Kind neben dem Stillen spezielle Reize. Schlecht dagegen sind unzureichende Ernährung, Gifte und Stress.

Babypflege, Ernährung, Stillen

Zu einer gesunden Ernährung gehört mit Sicherheit das Stillen, gerade in den ersten Lebensmonaten. Besorgte Eltern fragen sich oft, ob das Kind beim Stillen auch satt wird. Die Anzeichen für ein gesundes sattes Kind nach dem Stillen, sind rosige Haut, Interesse am Geschehen und ordentlich volle Windeln. Das Baby macht sich bestimmt bemerkbar, wenn es Zeit zum Stillen ist. Bei Unklarheiten zum Thema Stillen hilft der Kinderarzt gerne weiter.


Stillen – Die Milch machts

Alle Säuglinge werden beim Stillen mit Milch ernährt. Muttermilch enthält alle wichtigen Nährstoffe in der optimalen Zusammensetzung für das Baby. Zusätzlich schützen besondere Abwehr- und Schutzstoffe der Milch beim Stillen das Kind vor Krankheiten und beugen Allergien vor. Ein gesundes Baby darf von Anfang an an die frische Luft, natürlich sollten die Eltern dabei nicht übertreiben. Täglich etwa eine Stunde ist ausreichend.

Selbstverständlich ist es, bei Minusgraden oder Unwetter zu Hause zu bleiben. Optimal sind Spaziergänge in Parks oder ruhigen Wohngebieten – weg von stark befahrenen Straßen. Die Luft in Kinderwagenhöhe ist nämlich die schlechteste und am meisten mit Abgasen belastet. Im Sommer ist dagegen auf ausreichenden Sonnenschutz zu achten. Sonnenverbrannte Haut macht niemandem Spaß.

Stillen: Mutter und Milchbar

Für Kind und Mutter ist das Stillen eine wunderbare Zeit. Beide kommen sich beim Stillen sehr nahe, lernen sich kennen und verbringen eine wichtige Zeit miteinander, die für die Entwicklung des Babys sehr förderlich ist. Wie beim Stillen ist demnach auch beim Abstillen genügend Zeit und besondere Zuwendung gefragt. Experten raten, lieber zu lang als zu kurz zu stillen.

Gerade im ersten Lebensjahr ist die Zeit vom Stillen die wichtigste Zeit für beide – Mutter und Kind. Zudem spart man durch das Stillen sicherlich in den ersten sechs Monaten Zeit und Geld. Den meisten Säuglingen reicht das ausschließliche Stillen in den ersten sechs Monaten aus. Wer abstillt, der sollte das Baby mit der neuen Nahrung vertraut machen, indem nach und nach das Stillen als Mahlzeit durch eine Breinahrung ersetzt wird.


Ein Jahr um - Abstillen

Mit der Einführung der Breikost kann das Kind weiterhin gestillt werden, solange beide dies möchten. Die Mutter und das Kind sollten am besten den Zeitpunkt des Abstillens bestimmen. Wenn das Abstillen aus gesundheitlichen oder anderen Gründen gewünscht sein sollte oder bei Unklarheiten, empfiehlt es sich, Kontakt zu einer Stillberaterin aufzunehmen.

Gründe für ein Abstillen können beispielsweise bestimmte Erkrankungen der Mutter sein, die mit starken Medikamenten verbunden sind, die das Kind schädigen könnten. Seitens des Kindes kann es auch sein, dass es - zum Beispiel aufgrund einer Lippenfehlbildung - nicht richtig saugen kann und dadurch zu wenig Nahrung erhält. Dies ist jedoch selten der Fall.

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