Taschengeld und Nebenjobs Teil 2
Taschengeld – wofür wird es ausgegeben?
Außerdem sollten die Eltern möglichst wenig in den Gebrauch des Taschengeldes eingreifen: das Kind etwa zum Sparen zwingen oder den Kauf von „überflüssigen“ Sachen verbieten. Eine Ausnahme sind natürlich gefährliche oder ungesunde Dinge. Die Kinder sollen ja gerade ihre eigenen Erfahrungen mit dem Geld machen, das ihnen zur Verfügung steht und das bedeutet auch: Fehler zu machen. Anregungen und Hilfe der Eltern sind natürlich in Ordnung, nicht aber Vorschriften und Kontrolle.
Das Taschengeld aufbessern mit einem Nebenjob
Eltern können ihre Kinder ruhig ermutigen, kleine Nebenjobs anzunehmen, solange sie die Kinder nicht zeitlich oder körperlich überfordern: Rasenmähen beim Nachbarn, Zeitungen austragen, den Hund spazieren führen sind zum Beispiel Tätigkeiten, die Kinder neben der Schule übernehmen können, ohne dass dabei die Noten leiden.
Die Kinder sind nicht nur stolz auf das erste eigene Geld, ihr Umgang damit ist auch bewusster. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat sogar herausgefunden, dass auch Freizeit und Sozialleben der Schüler durch einen Nebenjob nicht beeinflusst wird: „Jugendliche, die bereits gejobbt haben, sind des Öfteren in der Gruppe derer zu finden, die mindestens einmal pro Woche musizieren oder Sport treiben", stellt das Institut fest. Sie sind aktiver und engagieren sich häufiger ehrenamtlich.