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Ausgehen & Regeln

Ausgehen & Regeln

Ausgehen. Spaß haben. Flirten. Leute kennenlernen. Tanzen. Das sind Dinge die Jugendliche gerne machen. Insbesondere abends. Aber die Nächte sollten sie sich dabei nicht um die Ohren schlagen. Regeln sind wichtig.

Erziehung, Entwicklung, Phasen, Pubertät, Ausgehen

„Nur bis zehn? Nein das ist viel zu früh, die anderen dürfen doch auch länger!“ So oder ähnlich monieren Jugendliche meist die vorgegebenen Zeiten und Regeln zum Ausgehen ihrer Eltern. Im Anschluss an so ein Gespräch über Regeln und das Ausgehen hängt erstmal der Haussegen schief. Für Jugendliche sind abendliche Freizeitaktivitäten, wie das Ausgehen, wichtig. Sie treffen sich mit Ihresgleichen und lernen neue Menschen kennen. Angesichts der Hiobsbotschaften die durch die Medien kursieren, fällt es Eltern schwer, ihren Nachwuchs ein langes Ausgehen ohne strenge Regeln zu erlauben. Dabei können sich Erziehungsberichtigte bei Regeln auf Gesetze berufen. Vor allem, wenn sie sich nicht strafbar machen und ihre Aufsichtspflicht vernachlässigen wollen. Das Jugendschutzgesetz (JuSchG) sieht vor:


Regeln – Das sagt das Jugendschutzgesetz

Kinder unter 16 Jahren dürfen sich in Gaststätten mit einer erziehungsbeauftragten Person aufhalten. Eine solche Person kann beispielsweise ein Elternteil oder auch ein Freund der Eltern sein. Jugendliche im Alter von 16 und 17 dürfen sich in Gaststätten auch ohne Aufsicht befinden, allerdings nur bis Mitternacht. Diese Regeln gelten genauso auch für Diskotheken. Wirte, Veranstalter oder Diskobetreiber müssen für die Einhaltung der Gesetze sorgen. Sie sind dazu verpflichtet Ausweiskontrollen durchzuführen.

Kontroversen austragen, sicheren Heimweg gewährleisten

Das Gesetz ist ein gutes Mittel, um gegenüber Ihren Kindern mit Regeln über das Ausgehen argumentieren zu können. Trotzdem bergen Regeln und Verbote ebim Ausgehen, immer Konfliktpotenzial. Solche Meinungsverschiedenheiten durch Regeln sollten Sie als Eltern austragen können. Bleiben Sie bei Ihren Regeln und Ihrem Standpunkt! Denn Kinder rebellieren zwar gerne, gleichzeitig wollen Sie aber auch durch Regeln umsorgt werden. Sie möchten spüren, dass da jemand ist, der sie liebt und sich ernsthaft Sorgen macht.

Manchmal werden Vereinbarungen und Regeln zum Ausgehen zwischen und Eltern und Kind nicht eingehalten. Der Nachtschwärmer kommt dann trotz Regeln beispielsweise zwei Stunden später nach Hause als verabredet. Sofern dies ein einmaliger Ausrutscher beim Ausgehen ist, können Sie auch mal darüber hinwegsehen. Häufen sich solche „Fauxpas“, sind strengere Regeln und Konsequenzen, die das Ausgehen betreffen, angebracht.


Ausgehen: Wie kommt der Jugendliche nach Hause?

Neben der Einhaltung von Regeln und der erlaubten Zeit zum Ausgehen sollten Sie mit ihrem Kind klären, wie es beim Ausgehen an einem Abend von der Disko nach Hause kommt. Tragen Sie dafür Sorge, dass es die Nacht nicht in Bussen oder Bahnen verbringt. Sie können ihr Kind natürlich vom Ausgehen, zum Beispiel von einer Party abholen. Bei manchen Jugendlichen ist das aber mit peinlichen Gefühlen verbunden. Eine Alternative beim Ausgehen, die sich sonst anbietet: Geben Sie ihrem Kind Geld für ein Taxi. Ihr Nachkomme kann sich mit anderen Jugendlichen zusammenschließen und sicher nach Hause gelangen.

Ein anderer wichtiger Hinweis zum Ausgehen: Klären Sie Ihren Sprössling über die Gefahren bei einer Autofahrt mit alkoholisierten Fahrern auf. Das Einsteigen in so ein Auto sollte selbstverständlich tabu sein.

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