« zur Startseite

Aktionsprogramm: Perspektive Wiedereinstieg

Aktionsprogramm: Perspektive Wiedereinstieg

Das Aktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ soll Frauen dabei unterstützen wieder leichter ins Berufsleben zurück zu finden. Die Initiative zum Wiedereinstieg wird seit 2008 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

beruflicher Wiedereinstieg

Elterngeld und Neuregelungen zur Elternzeit schaffen gute Bedingungen, dass sich auch Männer immer öfter eine Auszeit nehmen. Trotzdem sind es überwiegend die Frauen, die für längere Zeit ihren Schreibtisch gegen das Spielzimmer ihrer Kinder eintauschen und sich für ein oder mehrere Jahre ausschließlich der Kindererziehung widmen.


Studie zum "Beruflichen Wiedereinstieg nach der Familiengründung"

Die Studiezum Wiedereinstieg, die im Auftrag des Bundesfamilienministeriums erstellt wurde, gab die wesentlichen Ziele des Aktionsprogramms vor. So ergab die Untersuchung, dass der Wiedereinstieg der Frauen zumeist ein sich über Jahre hinwegsetzender Prozess ist.

Hinzu kommen die unterschiedlichen Anforderungen der Frauen bei dem Wiedereinstieg an ihren Job und die der Arbeitgeber. In vielen Unternehmen herrschen nach wie vor recht komplizierte und starre Arbeitszeitmodelle, die für die Mütter bei einem Wiedereinstieg kaum einzuhalten sind.

Ziele des Aktionsprogramms

Das Aktionsprogramm zum Wiedereinstieg arbeitet in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit und wird finanziell vom Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt. Seit März 2009 läuft die sogenannte Modellphase mit insgesamt 17 lokalen Maßnahmen zum beruflichen Wiedereinstieg von Müttern.

Damit die Frauen erfolgreich und langfristig durch einen Wiedereinstieg in ihren Beruf zurückfinden können, bedarf es einer genauen Abstimmung zwischen Arbeitgebern und den Erwartungen der Frauen. Hier setzt das Aktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ primär an. So wird derzeit daran gearbeitet, Initiativen und Maßnahmen zu fördern, die den Wiedereinstieg erleichtern sollen. Gleichzeitig arbeiten die Verantwortlichen daran das Bewusstsein der Arbeitgeber für die Problematik von dem Wiedereinstieg zu stärken und Lösungen gemeinsam zu finden.

Auch die Partner der Frauen sollen dafür sensibilisiert werden, den Prozess von dem Wiedereinstieg ihrer Frauen zu unterstützen. Hier ergab die Befragung, dass viele Männer den Wiedereinstieg der Frau zwar begrüßen, jedoch losgelöst vom Familienalltag ansehen. Doch ändert sich durch den Wiedereinstieg mitunter der Alltag für die ganze Familie, sobald beide Eltern wieder arbeiten gehen.

Ähnliche Themen

News und Aktuelles

  • Altenpflege: Ein Beruf mit Zukunft

    Über Fachkräftemangel wird in vielen Bereichen geklagt, doch gefragter denn je sind zur Zeit Pflegefachkräfte - und auch in Zukunft sind Fachkräften in der Altenpflege beste Jobaussichten garantiert.

  • Wie viel Schlaf benötigt ein Kleinkind?

    Kein Mensch gleicht dem anderen. Das gilt auch für Kleinkinder und deren Schlafgewohnheiten. Die Frage, wie viel Schlaf ein Kleinkind benötigt, ist regelmäßig Gegenstand von Diskussionen. Wann ein Kind am besten schläft und wie lange, das weiß das Kind jedoch naturgemäß selbst. Trotz dieser Individualität gibt es aber auch hier Richtwerte und Grenzen, die für jedes Kind gelten sollten.

  • Bertelsmann-Studie: 1,1 Millionen Schüler nutzen Nachhilfe-Angebote

    Die Bildungsforscher Klaus Klemm und Annemarie Klemm stellen ihre Studie zur Nachhilfe in Deutschland vor. Etwa 1,5 Milliarden Euro im Jahr zahlen Eltern für privaten Nachhilfeunterricht.

Weitere News im Archiv »

Erziehungstipps der Woche