Probleme und Konflikte Teil 3
Gewaltfreie Lösungsstrategien
Dem Kind sollten gewaltlose Strategien zur Konfliktlösung bereitstehen. Denn den Umgang mit Konflikten erlernt es vor allem an dem Beispiel von zu Hause. Bekommt ein Kind das gewaltlose Lösen von Konflikten vorgelebt, wird es auch selbst eher auf diese Strategien setzen, als Gewalt anzuwenden, um Konflikte zu lösen.
Kindern sollte also sowohl zu Hause als auch in der Schule gezeigt werden, wie Konflikte durch das miteinander Reden gelöst werden. Dazu gehört auch, das Kinder lernen, ihre eigene Meinung zu vertreten und den anderen mit Respekt gegenüber zu treten. Schließlich braucht es diese Fähigkeiten auch, um harmlosere Konflikte mit Freunden alleine bewältigen zu können.
Ob „Opfer“ oder „Täter“: Kinder mit Gewalt nicht alleine lassen
Die Probleme des Kindes sollten immer ernst genommen werden. Fühlt sich ein Kind in der Schule nicht wohl, wird es geärgert oder sogar Opfer körperlicher Auseinandersetzungen, kann dies verheerende Auswirkungen auf die Psyche des Kindes haben. Wichtig ist es, mit dem Kind zu sprechen. Dann muss geschaut werden, wie die Probleme angegangen werden. Die Probleme sollten in der Schule angesprochen werden. Nicht nur physische, auch psychische Gewalt sind nicht zu dulden und kein Kind sollte diesen ausgesetzt sein.
Auch sind es nicht immer die anderen Kinder. Eltern können auch damit konfrontiert werden, dass ihr eigenes Kind andere drangsaliert. Diesen Vorwürfen muss natürlich ebenso nachgegangen werden. Dabei darf dem Kind nicht das Gefühl gegeben werden, dass es fallen gelassen wird – auch wenn es sich falsch verhalten hat. Vielmehr muss ergründet werden, warum sich das Kind so verhält. Häufig gehen gewaltsame Übergriffe und auch das Ärgern anderer Kindern mit mangelndem Selbstwertgefühl des ausübenden Kindes einher.