Betreuungsangebote für Kleinkinder
Wohin mit den Kleinen?
Die Vielfalt an Betreuungsangeboten in Deutschland ist recht groß. Problem ist nur, dass die Nachfrage nach wie vor das Angebot übersteigt. Hier gibt es einen Überblick zu den verschiedenen Betreuungsformen für Kleinkinder.
Nach einem Jahr Babypause wollen oder müssen die meisten Eltern wieder zurück in ihren Beruf und suchen oft händeringend nach einem Betreuungsplatz für ihr Kleinkind. Problem ist zum einen die fast un- durchschaubare Formenvielfalt, zum anderen ist die Suche nach einer Be- treuung mit langen Wartezeiten ver- bunden. Deshalb ist den Eltern anzu- raten, so früh wie möglich mit der Suche zu beginnen.
Kinderkrippe, Kita & Kiga
Kita und Kiga werden trotz kleiner Unterschiede in Deutschland oft synonym verwendet. Zum Bereich der Kiga fallen Betreuungsangebote für Kinder von drei Jahren bis zum Eintritt in die Grundschule. Das Betreuungsangebot der Kiga unterteilt sich in die Teilzeitbetreuung mit einer Betreuung des Kleinkindes am Vormittag oder dem verlängerten Vormittagsangebot, wo die Kinder von morgens bis nach dem Mittagessen die Kiga besuchen.
Eine ganztägige Betreuung bietet dagegen nur eine Kita an. Hier gibt es Leistungsarten von fünf bis zwölf Stunden Betreuung. Reine Kinderkrippen für Kinder unter drei Jahren gibt es in Deutschland selten. Meist sind Kinderkrippen in Form von Krabbelgruppen in Kitas vorzufinden.
Viele Kitas oder Kigas haben besondere pädagogische Profile und verschiedene Schwerpunkte. Neben sonderpädagogischen und heilpädagogischen Einrichtungen für Kinder mit Behinderungen, gibt es auch Einrichtungen mit Waldorf- oder Montessori-Ansatz.
