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Entwicklung des Babys

Raus aus dem Uterus - hinein in die neue Welt

Ein neuer Mensch ist auf der Welt und beglückt vor allem seine frischgebackenen Eltern. Das Neugeborene wird die neue Welt außerhalb des mütterlichen Uterus nun jeden Tag aufs Neue entdecken. Vom ersten Schrei zum ersten Schritt – das Baby entwickelt sich rasant.

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Im ersten Lebensjahr vollzieht sich die Entwicklung des Menschen so rasant wie nie mehr wieder im Leben eines Menschen. Jeder Entwicklungsschritt ist ein Meilenstein für das Neugeborene und natürlich auch für die Eltern.

In den ersten Tagen nach der Geburt wirken die Glieder des Babys vielleicht noch verdreht, das kleine Gesicht sieht zerknautscht und müde aus, doch je länger sich das Baby daran gewöhnt, nicht mehr im Uterus zu liegen, entwirren sich die Glieder – Arme und Beine strecken sich. Am Ende des ersten Monats wird das Baby schon auf dem Bauch liegen und den Kopf ein wenig nach links und rechts drehen können.

Bewegungen werden allmählich fließender und die kleinen Muskeln entwickeln sich mit jeder neuen Bewegung. Die Primitivreflexe wie beispielsweise das Saugen und Lutschen an den Händen verschwinden dann auch in den ersten Wochen. Stück für Stück gewinnt das Baby dadurch die Freiheit selbstbestimmter Bewegungen.


Lebendigkeit durch Bewegung

Jeder braucht Bewegung, denn sie tut gut, man fühlt sich frisch und lebendig, spürt den eigenen Körper. Das wissen die meisten Erwachsenen. Kindern muss man Bewegungen nicht beibringen. Sie brauchen nur ausreichend Gelegenheiten. Kinder sollten diesen Freiraum und diese Gelegenheiten bekommen, denn auch so werden Feinmotorik, Muskeln und die generelle gesunde Beweglichkeit gefördert. Für Eltern, so scheint es manchmal, ist es schwierig diese Gelegenheiten ihrem Kind zu bieten. Dabei geht es nicht um Sportstunden, die neue Bewegungsfertigkeiten üben, sondern um die Erfahrung des Babys, sich in der neuen Welt bewegen zu können.

Schwierig ist es, wenn ein Kind seinen Namen oft in einem warnenden Zusammenhang hört: „Vorsicht Hannes, pass auf! Lass das besser sein…“ Dies kann Angst vor Bewegungen entwickeln.

Getrieben vom Hunger

Neben Schlafen und Schlummern ist das Essen das wichtigste im Leben eines Babys. Etwa alle zwei bis drei Stunden müssen die Kleinen gefüttert werden. Danach schlafen sie wieder. Es ist für ein Neugeborenes auch anstrengend, all die neuen Informationen der Welt  zu verarbeiten, das macht hungrig und müde. Die meisten Neugeborenen schlafen etwa 16 bis 17 Stunden pro Tag. Am Ende des ersten Monats könnte das Baby schon so etwas wie Schlafgewohnheiten haben, aber ernsthaft pendelt sich das erst nach einigen Monaten ein.

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